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Schlau umziehen: Tipps für einen stressfreien Umzug

Ein Umzug kostet Kraft, Energie, Organisationstalent – und Geld! Ich bin in den letzten Jahren häufig umgezogen und habe meine Erfahrungen für Euch festgehalten. Mit diesen Tipps möchte ich Euch helfen, Euren Umzug so unkompliziert wie möglich zu halten, ohne unnötig viel Geld investieren zu müssen:

 

Frühzeitig planen

Je besser ihr plant, desto stressfreier wird der Umzug! Dabei gibt es vieles, was bereits Wochen vor dem eigentlichen Umzugstag zu bedenken ist:

  • Findet rechtzeitig einen Nachmieter, um Doppelmieten zu vermeiden
  • Kümmert euch um Renovierungsarbeiten in der alten und der neuen Wohnung – oft gibt es Sonderangebote zum Beispiel für Wandfarben, die Ihr bei genügend Zeit nutzen könnt
  • Mietet einen Umzugswagen und beantragt, sobald der Umzugstermin feststeht, eine Halteverbotszone beim Ordnungsamt oder der Straßenverkehrsbehörde, damit Ihr den Transporter direkt vor der neuen Haustür parken könnt
  • Fertigt einen Möbelstellplan an, damit Ihr genau wisst, welche Möbel Ihr mitnehmen könnt und welche Ihr neu besorgen müsst
  • Aber: Fangt nicht zu früh mit dem einpacken an! Ich habe oft wichtige Gegenstände wie Küchenutensilien viel zu früh eingepackt und dann alle Kisten durchwühlt – die Unordnung danach muss ich Euch nicht beschreiben!

Der perfekte Anlass: Aussortieren und Entrümpeln

Bevor Ihr einpackt, mistet aus! Bei allem, was Ihr in den letzten 12 Monaten nicht in den Händen hattet, solltet Ihr euch genau überlegen, ob Ihr es tatsächlich noch braucht, und wenn nicht: weg damit! Eine gute und kostenlose Möglichkeit, alte, kaputte und sperrige Dinge loszuwerden, ist Sperrmüll: Jeder Haushalt hat das Recht, zweimal im Jahr kostenlos 4 Kubikmeter Sperrmüll abholen zu lassen! Anstatt das ganze Zeug in den Müll zu schmeißen, könnt Ihr sicher vieles davon auf Flohmärkten, Second-Hand-Läden oder in online Portalen wie ebay-kleinanzeigen.de verkaufen und damit zu den Umzugskosten beitragen.

Extrem wichtig: Verpackungsmaterial

Besorgt unbedingt genügend Kartons in verschiedenen Größen! Dazu müsst Ihr nicht unbedingt in den Baumarkt gehen und Geld ausgeben. Fragt einfach bei Supermärkten, Elektrogeschäften oder anderen Läden nach nicht mehr benötigtem Verpackungsmaterial. Stabile Müllsäcke eignen sich zum Beispiel für Eure Kleider, und auch Eure Reisetaschen und Rücksäcke können vollgepackt werden. Fangt rechtzeitig an, Zeitung zum Einwickeln von zerbrechliche Dinge zu sammeln; auch Handtücher oder Schals eignen sich hierfür super! Während des Packens solltet Ihr darauf achten, Eure Kartons möglichst genau zu beschriften, damit Ihr in der neuen Wohnung auch alles schnell wiederfindet. Wenn Ihr außerdem beim Abbau der Möbel alle Schrauben und Kleinteile in kleinen Tütchen sammelt, erleichtert Ihr Euch das Aufbauen enorm!

Ohne geht nicht: Umzugshelfer

Wenn Ihr Euch dazu entschieden habt, keine Umzugsfirma zu beauftragen, kümmert Euch unbedingt rechtzeitig um Umzugshelfer. Ich rate Euch, mindestens doppelt so viele wie nötig zu fragen – viele Hände erleichtern das Schleppen, und wenn dann jemand absagt, muss nicht gleich der ganze Umzug ausfallen. Besorgt außerdem genügend Snacks und Getränke, um Eure fleißigen Helfer bei Laune zu halten. Solltet Ihr doch eine Spedition beauftragen, denkt daran, dass Ihr die Kosten dafür steuerlich geltend machen könnt!

Und außerdem...?

...gibt es neben dem eigentlichen Umzug viele Dinge, die Ihr bedenken und rechtzeitig angehen solltet:

  • Kümmert Euch um Verträge wie Festnetz und Internet, Strom oder Gas: In der alten Wohnung rechtzeitig abmelden, um nicht doppelt zu zahlen, in der neuen Wohnung rechtzeitig anmelden, um nicht ohne da zu stehen
  • Meldet Euch um, bevor die Frist beim Einwohnermeldeamt abgelaufen ist, denn sonst droht ein Ordnungsgeld
  • Neben dem Einwohnermeldeamt müsst Ihr Eure neue Adresse noch zahlreichen weiteren Institutionen mitteilen: Eurer Bank, Versicherungen und Krankenkasse, Abo-Anbieter, falls Ihr eine BahnCard besitzt: der Deutschen Bahn, falls Ihr ein Auto habt: Kfz-Zulassungsbehörde, falls Ihr Kindergeld bezieht: Finanzamt und und und... Denkt genau nach, von wem Ihr Post bekommt – und teilt überall Eure neue Adresse mit
  • Schließt einen Nachsendeauftrag mit der Deutschen Post ab, damit keine wichtigen Nachrichten verloren gehen, falls sich doch noch ein Brief zur alten Wohnung verirren sollte
  • Lest in der alten und der neuen Wohnung den Zählerstand ab und macht am besten Fotos davon
  • Beschriftet in der neuen Wohnung so bald wie möglich Tür- und Klingelschilder

 

Fällt Euch noch etwas Wichtiges ein, oder habt Ihr Umzugserfahrungen, von denen Ihr berichten wollt? Ich bin gespannt auf Eure Geschichten - schreibt mir hier oder hinterlasst einfach einen Kommentar!

Eure Eva

 

Tags: Umzug, to dos
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